Schon sehr früh in der Geschichte haben es die Menschen verstanden, sich die Kraft der Sonne zu Nutze zu machen. Die ersten aktiven Anwendungen zur Nutzung der Solarenergie gehen auf das Zeitalter der Antike zurück. Damals wurden Sonnenstrahlen mit Hilfe von Brenngläsern gebündelt um damit ein Feuer zu entzünden. Diese Feuer, die mit Hilfe von Brenngläsern aus geschliffenen Kristallen entfacht worden sind, galten in der Antike als besonders heilig und kamen nur bei religiösen Zeremonien zum Einsatz. Ein gutes Beispiel hierfür das heute noch aktuell ist, ist das Olympische Feuer. Es wird immer noch vor jeder anstehenden Olympiade anhand eines Brennspiegels in Athen entzündet um von dort aus seine Reise zu den jeweiligen Austragungstätten anzutreten.

Aber schon die Ägypter, Inkas, Mayas und Mesopotamier wussten um die Kraft der Sonne, und bedachten dies beim Bau ihrer Häuser und anderen Gebäude. Sie wählten die Lage und Ausrichtung der Türen und Fenster je nachdem ob sie einen Raum dank der Sonneneinstrahlung beheizen wollten oder nicht.

Dieses Kraft machte sich auch der amerikanisch Metallfabrikant Clarence M. Kemp zu Nutze, der einige Jahrtausende später, dass erste Patent mit Hilfe der Solartechnik anmeldete. Bei dem 1891 angemeldeten Patent handelte sich um einen Wärmekolletor für Warmwasser.